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Trigema Cradle to cradle

Dem Cradle to Cradle Design-Konzept liegt die Vision einer Industriegesellschaft zugrunde, die ihre Produktionsverfahren nach dem Modell der Natur gestaltet.

Die Natur kennt keinen Abfall, Einschränkungen oder Verzicht, sondern setzt einfach die richtigen Materialien, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort ein.

Um dieses Kreislaufprinzip auf unsere Wirtschaft anzuwenden, teilt das Cradle to Cradle Konzept Produkte in zwei verschiedene Gruppen und zwei verschiedene Kreisläufe ein.

Gebrauchsgüter

Produkte, die für einen längerfristigen Gebrauch hergestellt werden, wie Automobile, Haushaltsgeräte, Teppiche, Büromöbel oder synthetische Fasern, bezeichnet das Cradle to Cradle Konzept als Gebrauchsgüter.
Ihre Komponenten sind qualitativ hochwertige, auf Beständigkeit ausgelegte Materialien wie Kunststoffe oder Metalle, die durch einen technischen Nährstoff-Kreislauf als dynamisches und verbleibendes Gut dauerhaft nutzbar gemacht werden sollen.
Für Gebrauchsgüter bedeutet das, die Produkte so zu gestalten, dass die eingesetzten Rohstoffe nach Gebrauch sortenrein und damit ohne Qualitätsverlust zurückgewonnen werden, so dass aus ihnen wieder neue, gleichwertige Produkte entstehen können und ein echter, endloser Materialkreislauf entsteht, der keine Abfälle zurücklässt.
 

Verbrauchsgüter

Produkte, die aus abbaubaren Stoffen bestehen oder über eine begrenzte Lebensdauer verfügen, bezeichnet das Cradle to Cradle Konzept als Verbrauchsgüter. Beispiele hierfür sind Textilien aus natürlichen Fasern, kosmetische Produkte, Nahrungsmittel, Reinigungs- und Waschmittel, Windeln oder Verpackungsmaterialien für den Einweggebrauch.

Diese Verbrauchsgüter werden nach Cradle to Cradle so gestaltet, dass sie als biologischer Nährstoff in den biologischen Kreislauf eingespeist werden können. Hierfür müssen alle Produktkomponenten so ausgewählt werden, dass sie ökologisch sinnvoll und verwertbar sind und damit frei von toxischen Substanzen.

Um Ge- und Verbrauchsgüter nach diesem Prinzip zu gestalten, braucht es eine ganzheitliche Strategie. Im Gegensatz zu derzeitigen Verfahren, die sich bemühen aus Abfällen alles noch Verwertbare herauszufiltern, fordert Cradle to Cradle deshalb bereits in der Produktentwicklung Parameter wie Kreislauffähigkeit, Unschädlichkeit und Nützlichkeit in den Anforderungskatalog mit aufzunehmen, um Produkte von Anfang an für Nährstoffkreisläufe auszurichten. So gestaltete Produkte können die Rohstoff- und Abfallprobleme zugleich lösen und setzten Mensch und Umwelt keinerlei Risiken durch potenziell schädliche Substanzen aus.

Cradle to Cradle bedeutet: nützliche, vollständig recycelbare oder biologisch abbaubare Produkte und Produktionsweisen von höchster Qualität zu konzipieren und umzusetzen.
 
Wenn du mehr über den Produktionsablauf bei Trigema wissen willst, klick hier:
 
https://www.trigema.de/nachhaltigkeit/change-produktionsprozess/
 
Ich hoffe der Beitrag hat Dir gefallen. Mir hat es damals einfach die Augen geöffnet. Seid dem bin ich einfach Trigema Fan ;-)
 
Liebe Grüße
Janina

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